Mykorrhiza
Ein Hauptforschungsgebiet unserer Firma ist die Entwicklung neuer, effektiver Mykorrhizainokuli.
Im Rahmen dieser Tätigkeit ist es uns gelungen, eine Methode zur Herstellung von Mykorrhizainokulum zu entwickeln, die es nicht nur erlaubt, wirtspezifische Mykorrhizastämme zu vermehren, sondern auch die Umweltbedingungen bei ihrer Applikation zu berücksichtigen. Somit sind wir in der Lage, für verschiedene Pflanzen- und Bodenarten unterschiedliche Inokuli zu liefern oder nach Einsendung Ihrer Parameter (Pflanzen, Boden- und Klimaverhältnisse) ein individuelles Mykorrhizainokulum zu entwickeln.
Die Vorteile einer Mykorrhizierung sind vielfach bewiesen und unbestritten. Zu einer effektiven Symbiose kann es allerdings nur kommen, wenn Pflanze und Nutzpilz miteinander verträglich sind, und der Mykorrhizapilz unter den gegebenen Standortbedingungen mykorrhiziert. Dementsprechend haben wir für verschiedene Pflanzen- und Bodenarten kompatible Mykorrhizainokuli entwickelt und hoffen nun auf Anwender, die sich von der Wirksamkeit unserer Produkte überzeugen lassen.

Wurzel mit Ektomykorrhiza (Paxilus involutus) infiziert

Wurzel mit Endomykorrhiza (Glomus) infiziert
Mykorrhiza Partnerschaft zwischen Pflanzen und Pilzen
Bei der Mykorrhiza handelt es sich umeine Lebensgemeinschaft zwischen Pflanzenwurzeln und Bodenpilzen. Bei der überwältigenden Mehrzahl der Landpflanzen ist diese Symbioseform verwirklicht, welche die Pflanze dabei unterstützt, sich den vorherrschenden Standortbedingungen optimal anzupassen und natürlichen Stressfaktoren wie z.B. Trockenheit, Pathogendruck und Nährstoffmangel standzuhalten.
Seit einigen Jahrzehnten sind Botaniker und Mykologen gleichermaßen damit beschäftigt, die Wirkungsweide der Mykorrhiza zu erforschen. Daraus resultierte das Interesse, natürliche, leistungsfähige Mykorrhizapilze zu selektieren und für den praktischen Einsatz in der Pflanzenkultur nutzbar zu machen.
Die MykoMax GmbH verfügt über eine Reihe vor Mykorrhiza-Spezialprodukten, die auf bestimmte Pflanzengruppen und Standortbedingungen zugeschnitten sind:
Produktbeschreibung
EndoMax ist ein Mykorrhiza-Inokulum,
das Sporen und andere
Organe von vesikulär-arbuskulären
Mykorrhizapilzen enthält (VAM-Pilze).
VA-Mykorrhizapilze sind Symbionten von krautigen Pflanzen, die mit den Wurzeln dieser Pflanzen
eine Vergesellschaftung eingehen. Das
Ziel der Vergesellschaftung zwischen Bodenpilz und Wurzel ist die Ausbildung
einer Lebensgemeinschaft zu beiderseitigem Nutzen (Symbiose). Dabei verhilft
der Mykorrhiza-Pilz der Pflanze zur Aufnahme von Wasser und Nährstoffen und
vermindert den Pathogendruck
bodenbürtiger Schadpilze z.B. Pythium-, Phytophtora- oder Fusarium-Arten
auf die Wurzeln. Im Gegenzug versorgt die Pflanze den Mykorrhiza-Pilz mit Assimilaten
(Zucker) und Vitaminen.
Das
Trägermaterial ist eine 1:1 Mischung aus
feingesiebtem Torf < 8mm und WurzelMax
(Montmorillonite-Ton) <0,03 mm.
1 Liter EndoMax-Impfstoff beinhaltet min. 200.000 infektiöse Mykorrhizapilz-Einheiten.
Wirkungsweise
Die positiven Wirkungen von EndoMax
beruhen vorwiegend auf der Erhöhung
der Nährstoffe und Wasser absorbierenden
Oberfläche eines Mykorrhizasystems.
Dabei fungieren die Hyphen
der Mykorrhiza-Pilze als verlängerte Arme der Wurzeln, indem sie Wasser- und
Nährstoffquellen erschließen, die für die Pflanzenwurzeln nicht erreichbar
sind. Ebenso kann das Pilzmycel kleinste Bodenporen
im Substrat erschließen, um dort befindliche Nährstoffe und Wasser
pflanzenverfügbar zu machen. Dadurch sind
mykorrhizierte Pflanzen gegenüber
Stressfaktoren wie Trockenheit, hohem Salzgehalt und Bodenverdichtungen
weitgehend resistent. Durch die bessere Versorgung mit Wasser und Nährstoffen
erscheinen die Pflanzen vitaler und haben vielfach gegenüber nicht mykorrhizierten Pflanzen einen Wachstumsvorsprung. Weiterhin sind die Mykorrhizapilze
dazu befähigt, bei ungünstigen pH-Werten für die Pflanzen maskierte Nährstoffe
(vor allem Phosphor) zu mobilisieren und der Pflanze zuzuführen, wodurch die pH-Wert-Toleranz der Pflanzen erhöht wird.
Ein weiterer wichtiger Effekt einer Mykorrhiza
liegt in der erhöhten Resistenz mykorrhizierter Pflanzen gegenüber bodenbürtigen Pathogenen
infolge der Wurzelbesiedlung durch die Mykorrhizapilze
einerseits und der daraus resultierenden Steigerung der pflanzlichen
Abwehrkräfte anderseits. Die Inokulation einer Pflanze mit einem Mykorrhizapilz, ruft bei den Pflanzen zunächst
Abwährreaktionen hervor, wodurch die natürliche Abwehrkraft gegenüber
bodenbürtigen Schadpilzen z.B. Pythium-, Phytophtora- oder Fusarium-Arten
nachhaltig gestärkt wird. Die an den Pflanzenwurzeln etablierten Mykorrhizapilze setzten zudem extrazellulären
Enzyme ins Substrat aus die den Pathogendruck bodenbürtigen Schadpilzen
auf die Wurzeln vermindern.
Das Wirkungsspektrum ist sehr variabel und von der jeweiligen
Pilz-Wirt-Kombination abhängig, weshalb
für die folgenden Pflanzengruppen
und Anwendungsbereiche spezielle EndoMax-Produkte
entwickelt wurden:
Þ
Dachbegrünung:
Sedum, Dianthus,
Poa, Iberis, Linaria...
Þ Zierpflanzen: Cyclamen, Campanula, Chrysanthemum...
Þ Beet- und
Balkon: Lavendula, Pelargonium, Fuchsia...
Þ Stauden: Aster, Arabis, Centaurea, Dianthus, Euphorbia...
Þ Kräuter: Origanum, Rosmarinus, Thymus, Salvia, Artemisia...
Þ Gemüsepflanzen: Lycopersicon, Fragaria, Capsicum…
Þ Obstbäume: Malus, Pyrus, Prunus, Ribes…
Þ Parkbaumarten: Chamaecyparis, Thuja, Juniperus…
Haltbarkeit
min. 6 Monate bei
trockener und kühler Lagerhaltung (<20 °C)
Anwendungen
EndoMax-Impfstoffe liegen
als Sporen- und Wurzelstückpräparate mit einem Gehalt von min. 200.000 infektiösen Einheiten pro Liter Inokulum vor.
Daraus ergeben sich
folgende Anwendungsempfehlungen:
Die Mykorrhiza ist ein
biologisches System und bleibt der Pflanze lebenslang erhalten. Eine
Wiederholung der Impfung ist daher nicht nötig.
Die Zugabe an übermäßig hohen Gaben von
Nährstoffen, insbesondere Phosphor, können die Mykorrhizarathe
und somit Ihre symbiotischen Effekte
mindern. Es wird daher Empfohlen:
Þ
keine
Düngergaben über 2 0/00 zu
verabreichen
Þ
einen phosphorreduzierten Dünger zu verwenden
EktoMax
Produktbeschreibung
EktoMax ist ein Mykorrhiza-Inokulum,
das infektiöse Einheiten von Ektomykorrhizapilzen
enthält. Ektomykorrhizapilze
sind Symbionten von bestandsbildenden Bäumen (z.B.
Buche, Eiche, Birke, Fichte, Tanne, Kiefer), die mit den Wurzeln dieser
Pflanzen eine Vergesellschaftung eingehen.
Das Ziel der Vergesellschaftung zwischen Bodenpilz und Wurzel ist die
Ausbildung einer Lebensgemeinschaft zu beiderseitigem Nutzen (Symbiose). Dabei
verhilft der Mykorrhiza-Pilz der Pflanze zur Aufnahme von Wasser und Nährstoffen. Wenn die
Mykorrhizapilze an den Pflanzenwurzeln etabliert
sind, wird der Pathogendruck z.B. durch Pythium-,
Phytophtora- oder Fusarium-Arten
auf die Wurzeln vermindert. Im Gegenzug versorgt die Pflanze den Mykorrhiza-Pilz mit Assimilaten
(Zucker) und Vitaminen.
Das Trägermaterial ist eine 1:1 Mischung aus feingesiebtem
Torf < 8mm und WurzelMax (Montmorillonite-Ton)
<0,03 mm.
Wirkungsweise
Die positiven Wirkungen von EktoMax
beruhen vorwiegend auf der Erhöhung
der Nährstoffe und Wasser absorbierenden
Oberfläche eines Mykorrhizasystems.
Dabei fungieren die Hyphen
der Mykorrhiza-Pilze als verlängerte Arme der Wurzeln, indem sie Wasser- und
Nährstoffquellen erschließen, die für die Pflanzenwurzeln nicht erreichbar
sind. Ebenso kann das Pilzmycel kleinste Bodenporen
im Substrat erschließen, um dort befindliche Nährstoffe und Wasser
pflanzenverfügbar zu machen. Dadurch sind
mykorrhizierte Pflanzen gegenüber
Stressfaktoren wie Trockenheit, hohem Salzgehalt und Bodenverdichtungen
weitgehend resistent. Durch die bessere Versorgung mit Wasser und Nährstoffen
erscheinen die Pflanzen vitaler und haben vielfach gegenüber nicht mykorrhizierten Pflanzen einen Wachstumsvorsprung. Weiterhin sind die Mykorrhizapilze
dazu befähigt, z.B. bei ungünstigen pH-Werten, für die Pflanzen maskierte
Nährstoffe zu mobilisieren und der
Pflanze zuzuführen, wodurch die pH-Wert-Toleranz der
Pflanzen erhöht wird. Ein weiterer wichtiger Effekt einer Ektomykorrhiza
liegt in der erhöhten Resistenz mykorrhizierter Pflanzen gegenüber bodenbürtigen Pathogenen
infolge der Wurzelbesiedlung durch die Mykorrhizapilze
einerseits und der daraus resultierenden Steigerung der pflanzlichen
Abwehrkräfte anderseits. Dabei wirkt der Hyphenmantel
des Ektomykorrhizapilzes als eine Schutzhaube gegen
bodenbürtige Pathogene z.B. Pythium-, Phytophtora-, Rhizoctonia-
oder Fusarium-Arten. Zudem setzen die Ektomykorrhizapilze extrazelluläre Enzyme ins Substrat aus,
die den Pathogendruck weiter mindern.
Das Wirkungsspektrum ist sehr variabel und von der jeweiligen
Pilz-Wirt-Kombination abhängig, weshalb
für die folgenden Baumarten
jeweils ein angepasstes EktoMax-Inokulum
erhältlich ist:
|
Laubbäume: Fagus, Quercus, Betula, Populus, Carpinus |
Nadelbäume : Picea, Pinus, Abies,
Larix, Pseudotsuga |
Die jeweiligen
Pilz-Wirt-Kombinationen haben sich bei Normalwerten
des Bodens als sehr effektiv gezeigt. Je nach Extrembedingungen hinsichtlich
des pH-Wertes, Salzgehaltes
oder Wasserkapazität des Bodens
können sich andere Pilz-Wirt-Kombination als effektiv erweisen. Diese zu
ermitteln bedarf es eines Screeningverfahrens bei
gegebenen Bodenparametern.
Haltbarkeit
min. 4 Wochen bei kühler
Lagerhaltung (<20 °C)
Anwendungen
EktoMax-Impfstoff
liegt als Granulat mit infektiösen Einheiten vor.
Aus eigenen
Versuchen ergeben sich folgende Anwendungsempfehlungen:
Þ Bei Sämlingen 10
ml Inokulum
ins Pflanzloch streuen.
Þ Bei
Containerpflanzen 10 ml Inokulum pro 10 cm
Wurzelballendurchmesser auf den Wurzelballen verstreuen.
Þ Zur Vitalisierung
am Standort in einem 30 cm Raster je ca. 20 ml Inokulum
im Bereich der Baumkrone in 10 cm Tiefe einarbeiten.
Þ Einmischen ins Substrat: 1 Liter Inokulum in 50 Liter
Substrat.
Die Mykorrhiza ist ein
biologisches System und bleibt der Pflanze lebenslang erhalten. Eine
Wiederholung der Impfung ist daher nicht nötig, sofern folgende Bedingungen
erfüllt werden:
Die Ektomykorrhiza ist mit systemisch wirkenden Fungiziden nicht kompatibel.
Die Zugabe an übermäßig hohen Gaben von
Nährstoffen kann die Mykorrhizarate und somit
ihre symbiotischen Effekte mindern. Es
wird daher Empfohlen:
keine Düngergaben über 2 0/00 zu verabreichen
Produktbeschreibung
EriMax ist ein Mykorrhiza-Inokulum,
das Sporen und andere
Organe von Ericaceen-Mykorrhizapilzen
enthält. Ericaceen-Mykorrhizapilze sind Symbionten
von Heidegewächsen wie Erica, Calluna Vaccinium und Rhododendron spp. Das Ziel der Vergesellschaftung zwischen
Bodenpilz und Wurzel ist die Ausbildung einer Lebensgemeinschaft zu
beiderseitigem Nutzen (Symbiose). Dabei verhilft der Mykorrhiza-Pilz
der Pflanze zur Aufnahme von Wasser und
Nährstoffen und mindert den Pathogendruck von bodenbürtigen Schadpilzen. Im
Gegenzug versorgt die Pflanze den Mykorrhiza-Pilz mit Assimilaten (Zucker) und Vitaminen.
Das
Trägermaterial ist eine 1:1 Mischung aus
feingesiebtem Torf < 8mm und WurzelMax
(Montmorillonite-Ton) <0,03 mm.
1 Liter EriMax-Impfstoff beinhaltet min. 200.000 infektiöse Mykorrhizapilz-Einheiten.
Wirkungsweise
Die positiven Wirkungen von EriMax
beruhen vorwiegend auf der Erhöhung
der Nährstoffe und Wasser absorbierenden
Oberfläche eines Mykorrhizasystems.
Dabei fungieren die Hyphen
der Mykorrhiza-Pilze als verlängerte Arme der Wurzeln, indem sie Wasser- und
Nährstoffquellen erschließen, die für die Pflanzenwurzeln nicht erreichbar sind.
Ebenso kann das Pilzmycel kleinste Bodenporen im
Substrat erschließen, um dort befindliche Nährstoffe und Wasser
pflanzenverfügbar zu machen. Dadurch sind
mykorrhizierte Pflanzen gegenüber
Stressfaktoren wie Trockenheit, hohem Salzgehalt und Bodenverdichtungen
weitgehend resistent. Durch die bessere Versorgung mit Wasser und Nährstoffen
erscheinen die Pflanzen vitaler und haben vielfach gegenüber nicht mykorrhizierten Pflanzen einen Wachstumsvorsprung. Neben der verbesserten Nährstoff- und
Wasseraufnahme, neutralisieren die Ericaceen-Pilze
die Karbonsäuren im Boden, die auf viele Heidegewächse wachstumshemmend wirken.
Ein weiterer wichtiger Effekt einer Mykorrhiza
liegt in der erhöhten Resistenz mykorrhizierter Pflanzen gegenüber bodenbürtigen Pathogenen
infolge der Wurzelbesiedlung durch die Mykorrhizapilze
einerseits und der daraus resultierenden Steigerung der pflanzlichen
Abwehrkräfte anderseits. Die an den Pflanzenwurzeln etablierten Mykorrhizapilze setzten extrazellulären
Enzyme ins Substrat aus, die den Pathogendruck durch bodenbürtige
Schadpilze wie z.B. Pythium-, Phytophtora- oder Fusarium-Arten
auf die Wurzeln vermindern.
Das Wirkungsspektrum ist sehr variabel und von der jeweiligen
Pilz-Wirt-Kombination abhängig, weshalb
für die folgenden Pflanzengruppen
spezielle EriMax-Produkte erhältlich sind:
Þ
Heidelbeeren: Vaccinium
Þ
Heidekraut: Erica, Calluna
Þ
Rhododendron-Arten: Rhododendron, Azaleen
Haltbarkeit
min. 6 Monate bei
trockener und kühler Lagerhaltung (<20 °C)
Anwendungen
EriMax-Impfstoffe
liegen als Sporen- und Wurzelstückpräparate mit einem Gehalt von min.
200.000 infektiösen Einheiten pro
Liter Inokulum vor.
Daraus ergeben sich
folgende Anwendungsempfehlungen:
Þ
Die
Mykorrhiza ist ein biologisches System und bleibt der Pflanze lebenslang
erhalten. Eine Wiederholung der Impfung ist daher nicht nötig.
Wenn Sie Fragen haben oder von unseren Produkten und Erfahrungen profitieren wollen, stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.